Qualitätsprüfung kann man auch einzeln beziehen

Nicht jedes Haus braucht eine neue Anwendung. Manche brauchen nur die Prüfstrecke vor der Veröffentlichung, und die lässt sich an Bestehendes anhängen.

Es gibt Häuser, die brauchen keine neue KI-Anwendung. Sie erzeugen bereits Texte mit irgendeinem Werkzeug, und das Problem liegt am Ende: Es fehlt die Strecke zwischen «fertig geschrieben» und «darf hinaus».

Was diese Leistung umfasst

Eine Prüfstrecke, die an das hängt, was Sie schon benutzen. Sie nimmt einen erzeugten Text entgegen, prüft ihn in sechs Durchgängen und gibt ihn mit Meldungen an die zuständige Person zurück. Sie entscheidet nichts und ändert nichts.

PrüfungWas sie meldet
AngabenAussagen, die in der angegebenen Quelle nicht stehen
SpracheRechtschreibung, Anrede, Tonfall über den ganzen Text
PlagiatÜbereinstimmungen mit fremden und mit Ihren eigenen Texten
VerständlichkeitSatzlänge, Fachbegriffe, Aufbau für die gedachte Leserschaft
Zugriffob der Text mehr verrät, als die Empfänger sehen dürfen
ProtokollAnfrage, Modell, Kosten, Freigabe

Für wen sich das lohnt

  • Häuser, die viel nach aussen schreiben: Elternbriefe, Kundenmitteilungen, Amtstexte, Medienarbeit
  • Betriebe mit Vorgaben an die Sprache, etwa Leichte Sprache oder mehrsprachige Fassungen
  • Stellen, die einen Nachweis brauchen, wer was freigegeben hat, ohne gleich ihr ganzes Vorgehen umzubauen

Was sie nicht kann

Sie prüft Übereinstimmung mit einer Quelle, nicht Wahrheit. Steht im hinterlegten Reglement etwas Veraltetes, bestätigt die Prüfung den alten Stand. Sie erkennt auch nicht, ob ein Text sein Ziel erreicht. Dafür gibt es weiterhin nur Leserinnen und Leser.

Eine Prüfstrecke ersetzt keine zuständige Person. Sie sorgt dafür, dass diese Person die richtigen zwei Stellen anschaut statt den ganzen Text noch einmal.

Warum wir das einzeln anbieten

Weil der Einstieg klein sein darf. Wer die Prüfstrecke drei Monate benutzt, hat danach eine Liste der Fehler, die im eigenen Haus tatsächlich vorkommen. Das ist die beste Grundlage für die Entscheidung, ob es überhaupt eine grössere Anwendung braucht, und für die Frage, an welcher Stelle sie ansetzen müsste.

Fazit: Der letzte Meter entscheidet über das Vertrauen

Ein Haus wird nicht daran gemessen, womit es einen Text erzeugt hat, sondern daran, was hinausgegangen ist. Wer nur diesen letzten Meter absichert, hat mit wenig Aufwand den Teil abgedeckt, der nach aussen sichtbar wird.