Was für iLearn an Schulen spricht

Für den Schweizer Schulbetrieb gebaut, Daten bleiben im Land, der Lehrplan ist frei gestaltbar und trägt alles bis zum Kompetenznachweis, 50 Fragetypen für die Prüfung.

Die meisten Lernsysteme sind anderswo gebaut und für die Schweiz übersetzt. Danach stimmt die Oberfläche, aber nicht die Ordnung darunter: Die Bildungshoheit liegt bei den Kantonen, die Berufsbildung läuft zu zwei Dritteln im Betrieb, drei Landessprachen sind keine Zusatzfunktion, und die Personendaten der Lernenden gehören nicht auf einen fremden Server. iLearn ist von der ersten Tabelle an so gebaut.

Schweizerisch gedacht, nicht schweizerisch angepasst

Kein Haus muss sich in ein fremdes Schema zwängen. Der Lehrplan folgt der kantonalen Ordnung, nicht einer Vorlage aus einem anderen Bildungssystem. Die Berufsbildung ist nicht nachgerüstet, sondern eingebaut: Lernende hängen an einem Lehrverhältnis mit einem Lehrbetrieb, Anwesenheit und Noten laufen darüber. Die amtlichen Vorgaben kommen aus einem eigenen Register mit den beruflichen Grundbildungen und der Notenlogik, die der Bund dafür vorschreibt, und ein Monitor meldet, wenn eine neue Fassung erscheint. Deutsch, Französisch und Italienisch stehen gleichwertig im selben System, mit Plattformsprache und persönlicher Sprache pro Nutzerin.

Die Daten bleiben hier, und das ist kein Versprechen

Bevor eine Anfrage das Land verlassen darf, prüfen drei voneinander unabhängige Wächter, ob sie überhaupt unpersönlich ist.

  • Der erste arbeitet nach festen Mustern, ohne Modell und ohne Kosten: E-Mail, Telefon, AHV-Nummer, IBAN, Adresse, Geburtsdatum, dazu alle Namen aus der eigenen Nutzertabelle, bei jeder Anfrage frisch geladen.
  • Der zweite ist ein Schweizer Modell, das genau ein Wort antwortet: sachlich oder persönlich.
  • Der dritte ist eine Regel ohne Modell: Trainingsmodus, geladener Lernfortschritt, Notizen und Sprachmodus gelten immer als persönlich.

Sagt einer der drei «persönlich», bleibt die Anfrage in der Schweiz und wird hier beantwortet, mit allen Quellen aus dem eigenen Bestand. Ein Fehler oder ein Zeitüberlauf beim Prüfen zählt als persönlich, nicht als Freigabe. Was in welcher Bahn nach aussen geht, ist festgelegt, nicht eine Einstellung, die jemand im Betrieb versehentlich umlegt, und jeder Entscheid steht im Protokoll.

Der Curriculum-Designer ist das Herzstück

Ein Lehrplan ist in iLearn keine Datei und kein festes Schema, sondern die Struktur, an der die ganze Arbeit hängt. Jede Schule bestimmt ihre eigenen Stufen: ein Lehrplan hat vier Ebenen, ein anderer acht, Benennung und Tiefe gehören der Schule. Stufen, die nur der Orientierung dienen, bleiben bewusst ohne Verknüpfung.

Jede Stufe sagt selbst, woran sie hängt: an einem Lernmodul, an einer Lerneinheit oder an einer einzelnen Lektion. Daraus entsteht ein geschlossener Kreislauf. Die Lektion hängt am Lernziel, die Prüfung ebenso, das Ergebnis fliesst automatisch in das Bewertungsraster, und aus dem Raster entsteht der Kompetenznachweis. Nichts davon wird abgetippt.

Auch die KI arbeitet an dieser Struktur: Der Prompt für einen Theorietext kommt zuerst vom Lehrplanelement, dann aus dem Curriculum, erst zuletzt von Hand. Und eine amtliche Vorgabe muss nicht abgeschrieben werden: Eine Agenten-Kette liest das PDF und baut daraus einen Lehrplanentwurf, Schritt für Schritt, mit Freigabe an den festgelegten Toren.

Prüfen: 50 Fragetypen, beide Wege

Von Einfachauswahl über Zuordnung und Lückentext bis zu offenen Antworten stehen 50 Fragetypen bereit, jeder auf zwei Wegen: von Hand erstellt oder aus dem Lernstoff erzeugt. Offene Antworten bewertet ein Korrektor, der Aufgabe und Bewertungsraster kennt.

Bei den Noten sind zwei Zahlen sauber getrennt, die anderswo vermischt werden: die Abdeckung, also wie viele Lernziele eines Kriteriums erreicht sind, und die Note, also der Mittelwert der echten Testergebnisse. Eine gelesene Theorielektion erzeugt deshalb keine Bestnote. Dazu die Regeln, die eine Schule ohnehin anwendet: Der letzte Versuch zählt, die Abgabefrist schliesst den Lernpfad, für den Schlusstest gibt es eine Nachfrist, und nach einem Abbruch entscheidet eine Freigabe.

Der Tutor kennt den Stand, nicht nur die Frage

Was eine Studierende über sich selbst sieht, Fortschritt, Lücken, offene Fristen, bekommt auch der Tutor, aus einer einzigen Quelle mit dreizehn Abschnitten. Ein Wert, der auf der Übersicht steht, aber im Kontext fehlt, gilt bei uns als Fehler. Übungsfragen entstehen gezielt an den Schwachstellen, variiert und von einem zweiten Modell gegengerechnet. Beantwortet wird aus den freigegebenen Lektionen und Dokumenten der Schule, mit Dokument und Fundstelle, und wer eine Datei nicht öffnen darf, bekommt daraus auch keine Antwort.

VorgangÜbliche AufstellungiLearn
Lehrplanfremdes Schema, Datei danebeneigene Ebenen, Struktur trägt die Arbeit
PrüfungAufgaben im Textprogramm50 Fragetypen, von Hand oder erzeugt, mit Raster
NoteÜbertrag ins Notenprogrammentsteht am Lernziel, Abdeckung und Note getrennt
AnwesenheitListe im Sekretariatam Lehrverhältnis, mit Wochensperre
RechnungFakturasystem, Namen doppeltan der zahlungspflichtigen Person, mit Mahnlauf
KI-Fragegeht ins offene Netzdrei Wächter, sonst bleibt sie hier

Ein Datenmodell bis zur Rechnung

Eine Lernende wird einmal erfasst. Danach hängt an ihr das Lehrverhältnis, die Anwesenheit, der Lernpfad mit seinen Fristen, die Note, das Zeugnis, die Rechnung an die zahlungspflichtige Person, bei Minderjährigen also an die Erziehungsberechtigten, und am Ende die Bescheinigung als fertiges PDF. Auf derselben Basis laufen Website, Kursanmeldungen und der Podcast der Schule mit eigenem Feed. Kein nächtlicher Abgleich, keine Exportdatei, keine zweite Wahrheit.

Die Blackbox

Jede Änderung an Noten, Inhalten und Berechtigungen wird protokolliert, in der Datenbank und nur anfügend. Es gibt keine Funktion, die einen Eintrag ändert oder löscht. Wird eine Organisation gelöscht, verschwinden die Lernpfade, das Protokoll, die Zeugnisse, die Notizen und die Rechnungen bleiben.

Zwei Sätze entscheiden über ein Schuljahr: «Wer hat diese Note geändert?» und «Woher kommt diese Aussage?» Beide muss ein System beantworten können, ohne dass jemand suchen geht.

Fazit: klein anfangen, ohne sich einzumauern

Die Module sind einzeln schaltbar. Eine Schule beginnt mit Lehrplan und Prüfungen und nimmt Verwaltung, Auftritt und Tutor später dazu, ohne die Daten noch einmal anzufassen. Entwicklung, Betrieb und Ansprechperson sitzen in Luzern, im selben Land wie die Daten.