Software kann man von überall bauen, und wir tun das auch. Bei KI-Projekten ist es anders, und der Grund hat nichts mit Heimatgefühl zu tun.
Der Unterschied liegt im Material
Ein gewöhnliches Softwareprojekt beginnt mit einer Anforderungsliste. Ein KI-Projekt beginnt mit Ihren Unterlagen, und die sind selten so, wie sie beschrieben werden. Da liegen drei Fassungen desselben Reglements, ein Anhang mit anderen Zahlen als der Haupttext und ein Protokoll, in dem etwas diskutiert, aber nie beschlossen wurde. Diese Dinge klärt man an einem Tisch in zwei Stunden und über E-Mail in drei Wochen.
Was wir in Luzern und der Zentralschweiz konkret anders machen
- Der Machbarkeitstest beginnt vor Ort, mit den Leuten, die die Arbeit heute machen, nicht mit deren Beschreibung.
- Zwischenstände werden gezeigt, nicht verschickt. Wer zusieht, sagt in der ersten Minute, was fehlt.
- Bei Vorfällen ist jemand da. Nicht als Versprechen in einem Vertrag, sondern als Fahrzeit.
- Wir kennen die Gegenseite. Kantonale Vorgaben, Datenschutzstellen, Schulstrukturen, Beschaffungswege in der Region.
Ein KI-Projekt scheitert selten an der Technik. Es scheitert daran, dass niemand entscheidet, welche Fassung gilt. Diese Entscheidung trifft man leichter im selben Raum.
Was dagegen ortsunabhängig ist
Der Betrieb. Sobald eine Anwendung läuft, ist es gleichgültig, wo sie gebaut wurde, solange die Daten dort liegen, wo sie hingehören. Wir arbeiten deshalb auch für Häuser ausserhalb der Region, nur beginnt ein Projekt dann mit zwei Tagen vor Ort statt mit einem Vormittag.
Und die Region selbst
Die Zentralschweiz hat in den letzten Jahren an KI-Angeboten zugelegt: Workshops, Automatisierung, Beratung. Das ist gut, und es deckt einen Teil ab. Was dünn bleibt, sind Häuser, die eine Anwendung nicht nur einführen, sondern sie auch in fünf Jahren noch betreiben und geradestehen, wenn eine Aufsicht fragt. Genau dort stehen wir.
Fazit: Der Weg zur Sitzung ist Teil der Leistung
Wer nur Zugänge verkauft, kann das aus jeder Stadt tun. Wer einen Ablauf eines Hauses übernimmt, muss das Haus kennen. Die halbe Stunde Anfahrt ist dabei kein Aufwand, sondern der Grund, warum die richtigen Fragen früh gestellt werden.